Gute Bestattungsvorsorge bietet zahlreiche Gestaltungs- und unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten. In diesem Beitrag möchten wir darüber aufklären, was beim Abschluss eines Vorsorgevertrags mit Ihrem Geld geschieht. Darüber hinaus gehen wir auf Sicherheit und Vorzüge der unterschiedlichen Finanzierungsmethoden ein.
Falls Sie sich noch einmal über die Grundlagen der Bestattungsmöglichkeiten informieren wollen, können Sie dies mit unserem vorherigen Artikel nachholen. In unserer zweiteiligen Kolumne informieren wir Sie:

  1. Über den Hintergrund der Bestattungsvorsorge in „Bestattungsvorsorge Grundlagen (Teil 1)“
  2. Über die finanziellen Möglichkeiten „Gute Bestattungsvorsorge Finanzierung (Teil 2)“

Finanzielle Aspekte von Gute Bestattungsvorsorge

  • Wo geht das Geld hin?
    Bei Bestattungsvorsorgeverträgen wie von VorsorgeHeute wird das Geld einer Treuhand übergeben. Die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG verwahrt das Kapital mündelsicher auf. Zum Zeitpunkt der Bestimmung steht dieses dann inklusive Verzinsung zur Verfügung. Alternativ gibt es die Möglichkeit der Sterbegeldversicherung. Diese ähnelt einer Vorausfinanzierung, bei der Sie den Beitrag in kleinen Raten abbezahlen. Auf diese Weise kann das Bestattungshaus als Empfänger der Versicherungsleistung eintreten und die Beisetzung nach Ihren Wünschen durchführen.
  • Erhält das Sozialamt das Geld, wenn ich pflegebedürftig werde?
    Der Bestattungsvorsorgevertrag mit dem Bestatter sichert das Kapital. Die Bezahlung des Bestatters wird beispielsweise durch die treuhänderische Hinterlegung des Geldes oder über das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur vor dem Sozialamt gesichert. Auf diese Weise ist die Anlage auch im Pflegefall oder bei schweren Unfällen abgesichert.
  • Klingt als würde ein Sparbuch ausreichen?
    Bei Einlage auf dem Sparbuch kann der Betrag im Todesfall auf Erbmasse fallen, somit kann der Beitrag nicht für den gewünschten Zweck verwendet werden. Das Sparbuch ist außerdem im Falle einer Pflegebedürftigkeit nicht vor dem Sozialamt geschützt. Die Einlage bei einer Treuhand oder die Absicherung mittels Sterbegeldversicherung hingegen sichert das Kapital in jedem Fall ab.
  • Warum sollte ich das Geld nicht unter mein Kopfkissen legen?
    Gehen wir davon aus, Sie legen das Geld unter ihr Kopfkissen. Vielleicht alles auf einmal, vielleicht über viele Jahre hinweg jeden Monat ein paar Mark – pardon – Euro. Danach halten Sie auf einem Zettel ihre Wünsche für den letzten Abschied fest und legen diesen bei oder überreichen ihm einer Person ihres Vertrauens.
    Diese Person mag nach bestem Wissen und Gewissen Ihre Wünsche ausführen, doch schon beim Gewissen kann es scheitern. Gehen sie mit dieser Person im Schlechten auseinander, kann Ihnen niemand gewährleisten, dass Ihre Bestattungswünsche tatsächlich nach Ihren Vorstellungen durchgeführt werden. Auch zu gierige Erben können ein Problem sein. Der Bestatter Ihres Vertrauens wird sich hingegen an die Vereinbarung mit Ihnen halten, völlig unabhängig von der persönlichen Beziehung; es ist und bleibt nun einmal ein Vertrag.

Es gibt viele Dinge und Aspekte, die bei der Bestattungsvorsorge beachtet werden können. Doch bei all dem sollten Sie sich die wesentlichen Punkte vor Augen halten. In seinen Vorträgen zur Bestattungsvorsorge erklärt Frank Makiol, auf was es bei der Vorsorge heute – und in Zukunft – ankommt.

Aus unseren Vorträgen entwickeln sich häufig Gesprächsrunden im kleinen Kreis. In denen können die Teilnehmer ihre privaten Fragen unverbindlich stellen, um sich so ein genaueres Bild über die Bestattungsvorsorge zu machen. Frank Makiol steht Ihnen hier mit seiner langjährigen Berufserfahrung zur Seite.