
Lesung mit Edda Minck am 28. Februar 2011
„Ist das nicht makaber?“ …
… fragt eine der ersten Besucherinnen: Eine Krimilesung im Bestattungshaus?
Nein, sagt Gastgeber Frank Makiol - denn wir sind nicht nur im Trauerfall für Menschen da.
Autorin Edda Minck beweisst mit der Lesung ihres Romans totgepflegt bravourös - Im Bestattungshaus kann, darf und soll sogar auch einmal gelacht werden. Nämlich dann, wenn fernab des täglichen Wirkens im Rahmen der Veranstaltungsreihe LYRA neben Information auch Unterhaltung Einzug hält.
Denn neben dem für die Kunden traurigen und für alle Mitarbeiter stets ernsthaften täglichen Wirken steht für die Bestatterfamilie Makiol besonders der persönliche Kontakt zu Menschen im Vordergrund. Und um diese Beziehungen auch fernab eines persönlichen Trauerfalls zu kultivieren - mögliche Berührungsängste abzubauen, informative und sogar lockere Gespräche zu ermöglichen - wurde LYRA ins Leben gerufen.
Ein nahezu vollbesetztes Haus - bestehend aus kunterbunt gemischten Zuhörern dreier Generationen, die gespannt zuhörten, lachten und sich ungezwungen in der Pause sowie nach der Lesung unterhielten - dokumentierte am Abend des 28. Februar, daß das Konzept auf großen Zuspruch stösst. So freute sich Frank Makiol, über die vielen Gäste - diesmal ganz ohne Trauerkleidung. In der Pause konnten Corinna Makiol und Sandra Kleineweischede-Makiol neben bekannten Gesichtern auch viele neue Besucher begrüßen. Und nicht zuletzt die lange Schlange am Büchertisch, bei dem die Autorin einzelne Exemplare ihrer Werke signierte waren Dokument für eine rund um gelungene Veranstaltung.






